Fundstück/REGIE

Bergman’s Dreams: Videoessay über Ingmar Bergmans (Traum-)Werk

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„No art passes our conscience in the way film does, and goes directly to our feelings,
deep down into the dark rooms of our souls.“
Ingmar Bergman

Michael Koresky und Casey Moore von der Criterion Collection haben ein Videoessay über das Motiv des Traums im Werk des Regisseurs Ingmar Bergman produziert. Kaum ein anderer Regisseur versteht es auf diese Art und Weise, das Innerste seines Protagonisten nach Außen zu kehren, seine Seele freizulegen und sie dem Zuschauer wie auf einem Seziertisch zu präsentieren. Bergman dringt in diese dunklen Räume der Seele ein, Traum und Wirklichkeit miteinander zu verknüpfen, das ist das Markenzeichen des Schweden. „Bergman’s Dreams“ legt in seinen knapp 8 Minuten gewissermaßen die Arbeitsweise Ingmar Bergmans frei und bietet einen interessanten Einblick in Inspirationsquellen, Motive und Erzählmuster seines Œuvres. Hätte gern etwas länger sein dürfen, dennoch: Wunderbar düster und schön zugleich –  ideal also für diese Zeit, in der die Tage immer kürzer werden und das Sonnenlicht dem der Kerzen und Glühbirnen weicht.

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