REGIE/Rotz & Wasser

Rotz & Wasser #1: Beim Leben meiner Schwester

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Größe Mädchen weinen nicht. Große Jungs erst recht nicht. Achja? ABSPANN listet hier einige der traurigsten Filme überhaupt, die garantiert jeden Rotz und Wasser heulen lassen. Folge 1: Beim Leben meiner Schwester von Nick Cassavetes.


„Als ich klein war, erzählte mir meine Mutter, dass ich ein kleines Stück des blauen Himmels war, das auf diese Welt gekommen wäre, weil sie und Dad mich so sehr liebten. Später wurde mir klar, dass das nicht der ganzen Wahrheit entsprach.“ Die Stimme der jungen Schauspielerin Abigail Breslin wird von zarten Klaviertönen begleitet, im Hintergrund laufen melancholisch anmutende Aufnahmen einer Handkamera. Eine glückliche Familie. Bunte Drachen. Wehende Haare im Wind. Braut und Bräutigam. Eine Zahnlücke in Großaufnahme und bunte Seifenblasen. „Ich wurde künstlich erschaffen. Geboren zu einem ganz bestimmten Zweck.“ Erste Gänsehaut, erstes Unwohlsein. Die kleine Anna wurde als „Lebensversicherung“ für ihre an Leukämie erkrankte Schwester Kate gezeugt. Als sie schließlich eine Niere spenden soll, klagt Anna gegen ihre Eltern für ein Recht auf körperliche Selbstbestimmung. Rollenverhältnisse, Bindungen und vor allem die Nerven der gesamten Familie werden auf die Probe gestellt. Nach nur einer halben Stunde waren die Tränen kaum zurückzuhalten und flossen schließlich die restlichen 79 Minuten weiter ununterbrochen.

R: Nick Cassavetes, USA 2009, mit Abigail Breslin, Cameron Diaz, Sofia Vassilieva, Jason Patrick u.v.m

Bilder: © Warner Bros.

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